Ein kleines grünes Band

Libkan Bazajewa hat das Frauenzentrum „Frauenwürde“ in Grosny, Tschetschenien, gegründet und ist  und Vorsitzende der Menschenrechtsorganisation „Memorial“ sowie der „Vereinigung der Frauen des Nordkaukasus“.

Ich werde im Gedanken an sie ein kleines grünes Band an mein Fahrrad anbinden.

Grund ist das Politische Nachtgebet am 3.6. 2011 auf dem Kirchentag in Dresden und das was Pfarrer Christian Führer über die Friedensgebete der Nikolaikirchengemeinde in Leipzig erzählte.

Im Laufe der Friedensgebete gab er nämlich einmal den Teilnehmern ein grünes Bändchen aus, das sie irgendwo anbringen sollten, um sich daran zu erinnern, dass sie sich für den Erfolg des Gebetes einsetzen wollten, und um Leute, die sie nach dem Sinn des Bändchens fragen, zu erklären, worum es in den Friedensgebeten ging.

Als schließlich jede Menge Taxis mit grünen Bändchen herumfuhren und ihm ein Unbekannter sogar ihm selbst so ein grünes Bändchen überreichte, hatte er den Eindruck, dass das mit den Bändchen keine schlechte Idee gewesen sei. (Dass ich seine Aussagen wortgetreu wiedergäbe, kann ich als Schwerhöriger nicht behaupten, ich habe ihn aber so verstanden.)

Wenn ich also auf das Bändchen an meinem Fahrrad angesprochen werde, werde ich darauf hinweisen, unter welchen Bedingungen Frauen in Tschetschenien gegenwärtig leben müssen und was man tut, um ihnen zu helfen.

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Ein Gedanke zu „Ein kleines grünes Band

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